Fragen und Antworten

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Gibt es Unterschiede bei den Suchtformen zwischen Frauen und Männern?

Ja, statistische Daten zeigen klare Unterschiede, insbesondere bei Menschen im mittleren und höheren Lebensalter. Bei jüngeren Menschen gleichen sich die statistischen Zahlen nach und nach an.

Frauen greifen häufiger zu Medikamenten und entwickeln eine oftmals unauffälligere Niedrigdosisabhängigkeit insbesondere von Benzodiazepinen.  Zudem entwickeln sie häufiger Essstörungen (ein suchtnahes Krankheitsbild), was mit Erwartungen an Körperbild und Anpassung zusammenhängen kann.

Männer zeigen häufiger Alkohol- oder Glücksspielprobleme, was mit Normen wie Risikobereitschaft oder Leistungsdruck verbunden ist.

Suchtformen spiegeln häufig geschlechtsspezifische gesellschaftliche Rollenzuschreibungen wieder, die eine Abhängigkeit mitverursachen oder begünstigen können

Zuletzt aktualisiert am 2. September 2026 von Gunhild Ahmann.

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