Fragen und Antworten

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wann ist medizinische Hilfe bei einer Suchterkrankung notwendig?

Medizinische Hilfe ist notwendig, wenn körperliche Folgen der Suchterkrankung behandelt werden müssen. Sie können je nach Suchtmittel unterschiedlich sein, z.B. Leberschäden, Herz-Kreislauf-Probleme, Nervenschäden oder Entzugserscheinungen wie Krampfanfälle. Diese erfordern eine Entgiftung. Der körperlicher Entzug ist der erste Schritt, um den Körper von Suchtmitteln zu befreien.

Eine Entgiftung bereitet den Körper auf die stationäre Rehabilitationsmaßnahme vor. Sie sorgt dafür, dass du körperlich stabil bist und dich voll auf die Rehamaßnahme konzentrieren kannst. Die Entgiftung erfolgt in der Regel in einem Krankenhaus oder einer spezialisierten Einrichtung. Ärzt*innen überwachen den Prozess, behandeln Entzugserscheinungen und sorgen dafür, dass du sicher und stabil durch diese Phase kommst.

Die Kosten für eine Entgiftung werden in der Regel von der Krankenkasse übernommen. Voraussetzung ist, dass die Maßnahme von einem Arzt oder einer Ärztin verordnet wird. Du kannst dich an eine Suchtberatungsstelle oder deinen Hausarzt wenden, um Informationen und Unterstützung bei der Suche nach einer geeigneten Einrichtung zu erhalten.

 

Zuletzt aktualisiert am 2. September 2026 von Gunhild Ahmann.

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