Fragen und Antworten
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was kann ich tun, um meinem suchtkranken Partner oder meiner suchtkranken Partnerin zu helfen?
Wenn ein nahestehender Mensch suchtkrank ist, ist das Umfeld auch belastet: die anderen Familienmitglieder, Lebensgefährt*innen, enge Freundschaften. Auch wenn es schwerfallen mag, ist es wichtig, etwas für sich zu tun, um die Fäden für das eigene Leben in der Hand zu behalten:
- Wende dich an Menschen, denen du vertrauen kannst und die etwas von einer Suchterkrankung verstehen.
- Informiere dich über das Krankheitsbild und die Auswirkungen auf zwischenmenschliche Beziehungen.
- Informiere dich, wie du dein suchtkrankes Familienmitglied unterstützen kannst, wenn es auf dem Weg der Genesung ist
- Sei klar mit dem, wo du unterstützen möchtest und wo du dich abgrenzen möchtest, z.B. gemeinsame Unternehmungen, Gespräche, Unterstützung nur, wenn der/ die suchtbelastete Angehörige nüchtern ist.
- Sorge so gut wie möglich für dich selbst (und falls vorhanden für deine Kinder) und übernimm Verantwortung für dein Leben: Pflege weiterhin die Beziehungen zu Freunden und zur Familie; sorge selbst für deine finanzielle Situation; unternimm alles Nötige, trotz der suchtbedingten Belastungen gesund zu bleiben.
- Suche allein oder gemeinsam mit der suchtkranken Person eine Beratungsstelle auf. Dort kannst du über deine Situation sprechen und erfahren, wie du für dich sorgen oder wie du unterstützen kannst.
In der Selbsthilfegruppe findest du Menschen, die dich verstehen und auf deinem Weg begleiten. Schau einfach vorbei!
Zuletzt aktualisiert am 3. September 2026 von Gunhild Ahmann.