Fragen und Antworten
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche Unterstützung bieten ambulante und stationäre Therapien?
Ambulante und stationäre Therapien bzw. medizinische Rehabilitationsmaßnahmen unterstützen dich dabei, die Ursachen deiner Sucht zu verstehen, einen Weg aus der Suchterkrankung zu finden und mit Herausforderungen des Alltags besser zurecht zu kommen. Mit gestärktem Selbstwertgefühl gelingt es dir, leichter einen suchtmittelfreien Umgang mit Stress und Konflikten zu finden und dein Leben wieder zu genießen. Die Therapie wird individuell auf dich abgestimmt.
Bei einer ambulanten Therapie kannst du weiterhin zu Hause wohnen und deinen Alltag, wie Arbeit oder Familie, selbstständig bewältigen. Die ambulante Therapie ist besonders geeignet, wenn deine Problematik nicht so stark ausgeprägt ist. Du besuchst regelmäßig Therapie-Sitzungen.
Eine stationäre Therapie hingegen bedeutet, dass du für die Dauer der Behandlung in einer Einrichtung lebst, um dich intensiv auf die Therapie zu konzentrieren. Sie wird empfohlen, wenn eine starke Abhängigkeit vorliegt und zusätzlich körperliche, psychische oder soziale Probleme bestehen, die eine intensive Betreuung erfordern. Sie bietet dir einen geschützten Raum, um dich voll und ganz auf deine Genesung zu konzentrieren.
Die Dauer variiert je nach Therapieform und individuellen Bedürfnissen. Ambulante Therapien können wenige Wochen bis mehrere Monate dauern. Stationäre Therapien dauern in der Regel zwischen 6 und 26 Wochen, abhängig von der Schwere der Problematik und dem Fortschritt.
Die Kosten einer Therapie werden in der Regel von der Krankenkasse oder der Rentenversicherung übernommen.
Zuletzt aktualisiert am 1. September 2026 von Gunhild Ahmann.