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Abstinent Älterwerden ist eine Kunst

Multiplikatoren-Arbeitstagung "Senioren / 55 plus"

Multiplikatoren-Arbeitstagung Senioren / 55 plus

28 Beauftragte aus ganz Deutschland haben vom 2. bis 4. Oktober 2015 an der Multiplikatoren-Arbeitstagung "Senioren / 55 plus" im Bistumshaus St. Otto in Bamberg teilgenommen, darunter Reimund Schultes und ich aus dem Kreuzbund-Diözesanverband Köln. Dorothea Gabriel, Arbeitsbereichsleiterin, und Dr. Michael Tremmel, zuständiger Suchtreferent des Kreuzbund-Bundesverbandes, begrüßten uns nach dem Abendessen. Anschließend sprach Armin Hilgeroth, Vorsitzender des DV Bamberg, einige Grußworte, bevor Bundesgeschäftsführer Heinz Josef Janßen für Mitteilungen und Fragen zur Verfügung stand. Heinz-Josef hat in den vergangenen Jahren alle Arbeitsbereiche besucht, um mehr über die Arbeit der einzelnen Bereiche zu erfahren und den persönlichen Kontakt zu pflegen.

Samstag und Sonntag standen für Informationen, Gruppenarbeit und Gespräche zur Verfügung. Dorothea und Michael hatten die Veranstaltung wie immer bestens geplant. Es war genügend Zeit für den Austausch untereinander, und da fast alle Diözesen vertreten waren, wurde das auch reichlich genutzt. Jeder hat von den Gesprächen mit den Anderen inhaltlich etwas mitgenommen, um es in der eigenen Diözese umzusetzen.

Das Thema der Tagung „Abstinent Älterwerden ist eine Kunst“ wurde in Kleingruppen bearbeitet, und die Ergebnisse anschließend im Plenum ausgewertet. Michael hatte zwei Tische voll mit Sprüchen belegt, davon konnte sich jeder ein oder mehrere aussuchen, diese wurden dann in der Gruppe besprochen, z.B.

  • Mit dem sechsten Lebensjahrzehnt findet ein Umschwenken statt: Ältere werden sensibler, fokussierter, fragen nach dem Woher und Wohin, werden gelassener und besonnener.
  • Für Ältere ist es wichtig, mit den Kräften hauszuhalten und sich auf wenige ausgewählte Herausforderungen zu konzentrieren.
  • Ein lebenskünstlerisches Rezept lautet: Loslassen und Festhalten - ja, was denn nun?

Es ist viel diskutiert und geredet worden, das hat uns gut gefallen. Am Samstagabend waren wir natürlich fast alle zum obligatorischen Eis essen in der Bamberger Altstadt. So hatten wir auch noch etwas Bewegung bei dem schönen Wetter. Zum Schluss danke ich allen für die gelungene Tagung, vor allem Dorothea und Michael für die hervorragende Organisation.

Siegfried Hombach, DV Köln

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