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Zweiter deutscher Recovery Walk in Düsseldorf

Ein Zeichen für Genesung und Entstigmatisierung

Am 12. September 2026 haben sich mehrere hundert suchtkranke Menschen, Angehörige, Fachkräfte und Interessierte am zweiten deutschen Recovery Walk in Düsseldorf beteiligt. Das Motto lautete „Sucht – Genesung – Leben“. Ziel der Veranstaltung war es, Barrieren und Vorurteile abzubauen und suchtbetroffene Menschen zu ermutigen, ihren eigenen Weg der Genesung zu gehen.

Auch der Kreuzbund setzt sich für die Entstigmatisierung suchtkranker Menschen ein und hat die Gelegenheit genutzt, auf sich aufmerksam zu machen. Der Kreuzbund-Bundesverband und der Kreuzbund-Stadtverband Düsseldorf stellten die Sucht-Selbsthilfe mit einem Infostand im „Recovery Village“ vor, einem offenen Marktplatz auf der Wiese an der Reuterkaserne / Rheinufer.

Dort sind wir mit vielen Besucher*innen ins Gespräch gekommen. Außerdem konnten Besucher*innen am Basketballkorb ihre Treffsicherheit testen und kleine Preise gewinnen. Zusätzlich gab es eine Kreativ-Aktion zum Gestalten. Kreuzbund-Vertreter*innen aus ganz Deutschland haben am Walk teilgenommen, dem drei bis vier Kilometer langen Demonstrationszug durch die Innenstadt. Anschließend gab es ein vielfältiges Bühnenprogramm mit persönlichen Berichten von suchtbetroffenen Menschen, Musik und Kabarett.

Veranstalter war der Verein Recovery Deutschland e.V. zusammen mit dem Fachausschuss Suchtselbsthilfe NRW (FAS NRW), der gleichzeitig sein 25-jähriges Bestehen gefeiert hat. Die Veranstaltung stand unter der Schirmherrschaft des Bundesdrogenbeauftragten Prof. Dr. Hendrik Streeck und wurde gefördert von der AOK Rheinland/Hamburg, der AOK NordWest sowie der Bürgerstiftung Düsseldorf. Weitere Informationen: https://www.recoverydeutschland.org/recovery-walk

Vielen Dank an alle Helfer*innen und Unterstützer*innen (s. Foto)!

Gunhild Ahmann, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit

 

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