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Erste digitale Bundesdelegiertenversammlung

Corona-Pandemie macht Präsenztreffen unmöglich

Rund 80 Delegierte aus den Kreuzbund-Diözesanverbänden und der Bundesvorstand haben sich am 17. April 2021 nicht wie ursprünglich geplant im Katholisch-Sozialen Institut in Siegburg getroffen, sondern per ZOOM-Konferenz. Die technische und organisatorische Abwicklung hat gut funktioniert, es gab weder PC- oder Übertragungs-Pannen noch sonstige Störungen.

Die Tagesordnung war dieses Mal recht überschaubar – im Mittelpunkt stand zum einen der Jahres- und Geschäftsbericht des Bundesvorstandes und des Bundesgeschäftsführers. Darüber hinaus haben die Arbeitsbereichsleiter*innen ihre Jahresberichte vorgetragen. (Die kompletten Berichte finden Sie in den Downloads unter „Informationen für Gruppen und Mitglieder.)

Ein Thema, das immer wieder vorkam, waren die Auswirkungen der Corona-Pandemie: Viele Seminare und Arbeitstagungen sind ausgefallen oder konnten nur mit deutlich weniger Teilnehmenden stattfinden. Durch abgesagte Veranstaltungen und Dienstreisen konnte der Bundesverband Kosten einsparen - das Geschäftsjahr 2020 endete mit einem Überschuss von 31.000 €. Leider überwiegen aber die negativen Konsequenzen der Corona-Krise: Der Kreuzbund hat im Jahr 2020 per Saldo 354 Mitglieder verloren.

Es wird sich in diesem Jahr zeigen, ob der Mitgliederschwund gestoppt werden kann. Dafür sind Anstrengungen auf allen Ebenen und in allen Untergliederungen des Verbandes notwendig. In diesem Zusammenhang soll auf der Herbst-Arbeitstagung im September 2021 in Leitershofen bei Augsburg eine Digitalisierungsstrategie erarbeitet werden.

Gunhild Ahmann, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit

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