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"Ich bin ok, Du bist ok - oder doch nicht?!"

Bundesseminar zum Anders- und Fremdsein

Vom 8. bis 10. April 2016 sind zu diesem Thema 18 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet nach Osnabrück gekommen. Werner Barke (Kreuzbund-Diözesanverband Aachen) und Michael Tremmel (Referent Kreuzbund-Bundesverband) luden die Teilnehmenden dazu ein, ihren Gefühlen und Gedanken nachzugehen, die das Anderssein, das Fremdsein des anderen – oder das eigene Anderssein, Fremdsein – auslösen kann.

Wie halte ich es mit eigenen Macken und merkwürdigen Verhaltensweisen und denen der anderen aus - in der Familie, in der Gruppe, am Arbeitsplatz etc.? Welche Wirkungen und Resonanzen können vom Anderssein des anderen ausgehen? Was bedeuten Exklusion, Separation, Integration, Assimilation und Inklusion als Reaktionsweisen auf Fremdheiten anderer Gruppenmitglieder für den Anspruch und das Funktionieren einer Sucht-Selbsthilfe-Gruppe? Welche Wirkungen hat es, wenn Gruppenmitglieder denken: "Ich bin ok, Du bist ok!" Oder: "Ich bin ok, Du bist nicht ok!" Oder: "Ich bin nicht ok, Du bist ok!" Oder schließlich: "Ich bin nicht ok, Du bist nicht ok!"

Wie wir einander sehen und wahrnehmen, was wir voneinander denken und ob und wie wir auf Lösungen in Konfliktsituationen hinarbeiten – all das stand an dem Seminarwochenende zur Debatte. Die nächste Ausgabe des WEGGEFÄHRTE wird mehr darüber berichten.

Michael Tremmel, Referent des Kreuzbund-Bundesverbandes

 

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