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Kreative Schreibwerkstatt

Multiplikatoren für Öffentlichkeitsarbeit proben den Ernstfall

Beeindruckende Ergebnisse sind auf der Multiplikatoren-Arbeitstagung „Öffentlichkeitsarbeit“ vom 26. bis 28. Oktober 2018 in Bamberg erzielt worden, und zwar in der „kreativen Schreibwerkstatt“. Aufgabe der 21 Teilnehmenden war es, für die örtliche Lokalzeitung einen möglichst aktuellen und interessanten Bericht über die persönliche Suchtgeschichte zu schreiben, der das Anliegen des Kreuzbundes über das jeweilige menschliche Schicksal transportiert. Nach der Präsentation der Artikel schlug Gunhild Ahmann, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit, vor, die Berichte unter der Rubrik „Suchtgeschichten“ im WEGGEFÄHRTE zu veröffentlichen, beginnend mit der Ausgabe 1/2019.

Die Beauftragten für Öffentlichkeitsarbeit legten auch bei der zweiten Kleingruppenarbeit beachtenswerte Beiträge vor. Es ging darum, einen möglichst unterhaltsamen Artikel zu einem selbst gewählten Thema zu schreiben. Es zeigte sich, dass es durchaus möglich ist, das Thema „Sucht“ auch von der humorvollen Seite zu sehen.   

Zweites Schwerpunktthema der Tagung war der ideale Infostand. Ladislaus Toth aus dem DV Rottenburg-Stuttgart hatte zur Veranschaulichung einen Infostand mitgebracht, der gemeinsam aufgebaut wurde. Anschließend sammelten die Multiplikatoren, was alles bei Infoständen zu beachten ist. Dabei ist vor allem wichtig, dass der Infostand offen und einladend gestaltet wird, möglichst mit einem Stehtisch davor oder daneben. Tische mit Info-Material sollten keine Barriere zu den Besuchern aufbauen. Die Standbetreuer/-innen sollten sich nicht hinter Tischen verstecken.

Grundsätzlich gilt: Infostände brauchen etwas zum Schauen und Annähern, z.B. Aktionen oder Aktivitäten wie Rauschbrillen, alkoholfreie Cocktails u.Ä. Anknüpfungspunkte für ein Gespräch können auch kleine Werbegeschenke sein, wie z.B. Gummibärchen, Papiertaschentücher oder Kugelschreiber. Die Standbetreuer/-innen können damit aktiv Leute ansprechen.

Einig waren sich die Multiplikatoren darüber, dass sich mehr Angehörige als Suchtkranke am Stand des Kreuzbundes informieren. Auch werden dort viele ehrenamtliche und hauptamtliche Beschäftigte aus dem kirchlichen, sozialen und gesundheitlichen Bereich, also wichtige Kooperations- und Netzwerkpartner, erreicht.

Text: Gunhild Ahmann
Foto: Steffen Fachinger

 

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