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Multiplikatoren treffen sich in Essen

Die letzte Tagung vor der zweiten Welle

Ähnlich wie bereits im März war auch die zweite Multiplikatoren-Arbeitstagung „Öffentlichkeitsarbeit“ im Jahr 2020 vom 23. bis 25. Oktober in Essen die letzte Veranstaltung des Bundesverbandes vor dem Lockdown durch die Corona-Pandemie. Letztlich haben an der Tagung im Kardinal-Hengsbach-Haus nur sechs Multiplikatoren teilgenommen. Normalerweise sind es immer 20 bis 25 Teilnehmende, diese Zahl hatte das Tagungshaus wegen der Abstandsregel im Raum auf 16 reduziert. Genauso viele Personen hatten sich auch angemeldet, dann hatten aber einige davon Abstand genommen, in das Risikogebiet Essen zu reisen.

Detlev Vietz, Leiter des Arbeitsbereichs „Öffentlichkeitarbeit“, und ich haben die Tagung trotzdem nicht abgesagt, wir hatten nämlich viele Punkte auf der Tagesordnung, die besprochen werden sollten. Zunächst ging es um das neue Kreuzbund-Logo, das die Bundesdelegiertenversammlung im September 2020 beschlossen hatte. Die bisherigen Rückmeldungen sind nach Aussage der Beauftragten überwiegend positiv, das Logo ist auf jeden Fall moderner als die alte Variante. Die Multiplikatoren setzen sich in ihren Diözesanverbänden dafür ein, dass das neue Logo möglichst schnell in den Veröffentlichungen des Kreuzbundes verwendet wird. Auf den Internetseiten und beim Briefpapier ist das z.B. ohne großen Aufwand möglich. In diesem Zusammenhang wird angeregt, alle Infomaterialien noch mal auf den Prüfstand zu stellen und den Bestand ggfs. "auszudünnen".

Ein weiteres Thema der Tagung war der neue Selbsthilfefilm des Kreuzbundes, der im kommenden Jahr fertiggestellt werden soll. Ursprünglich war die Uraufführung auf dem Kongress am 12./13. Juni 2021 geplant, dieser Zeitpunkt verschiebt sich wegen der Corona-Pandemie jetzt etwas nach hinten. Die Machart des Films wird ähnlich sein wie beim ersten Film, die Umsetzung jedoch moderner. Er sollte nicht länger als vier Minuten sein. Um die Vielfalt der Selbsthilfe abzubilden, sind mehrere Einzelszenen in unterschiedlichen Längen geplant, z.B. Gruppenarbeit, Wanderexerzitien, Bundesdelegiertenversammlung und das alkoholfreie Open-Air-Festival in Düsseldorf im August 2021. Kamera und Schnitt übernimmt Peter Kirianczyk, freier Videojournalist aus Haltern am See, die Redaktion liegt bei mir.

Im Rahmen der Dreharbeiten für den Film sind einzelne persönliche Stellungnahmen von Kreuzbund-Mitgliedern geplant, die Bestandteil des Selbsthilfefilms sein können, aber auch unabhängig davon als kurze Videospots auf unseren Internetseiten und bei YouTube platziert werden können. Wir haben die Tagung in Essen genutzt, um diese Spots vorzubereiten und aufzunehmen. Einige haben gemerkt, dass es gar nicht so einfach ist, eine verständliche Aussage vor der Kamera ohne Stocken und möglichst kurz zu formulieren. Aber man konnte ja einfach noch mal von vorne anfangen…

Auf der nächsten Arbeitstagung im Oktober 2021 beschäftigen wir uns voraussichtlich mit dem Thema „Rundfunk“. Am Tagungsort Magdeburg ist u.U. ein Besuch des MDR-Landesstudios möglich. Wir hoffen, dass die Pandemie dann überwunden ist und wir wieder viele Multiplikatoren begrüßen können.

Gunhild Ahmann, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit

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