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Rückfall - dramatisiert oder verharmlost?

DHS-Fachkonferenz SUCHT im Oktober 2015

Vom 12. bis 15. Oktober 2015 findet im Mövenpick-Hotel in Münster die diesjährige DHS-Fachkonferenz SUCHT zum Thema „Rückfälle“ statt. Alle Beteiligten aus Beratung und Behandlung, die Betroffenen selbst und Wissenschaftler kommen zusammen, um Arbeitsansätze, Erfahrungen und Forschungsergebnisse gemeinsam zu diskutieren.

Ein Rückfall bei einer Suchterkrankung ist mehr als ein Rezidiv, ein Wiederauftreten einer Krankheit. Für alle Beteiligten stellt er eine große Herausforderung dar als gefühlte Niederlage, als Katastrophe gar, als Behandlungsmisserfolg, aber auch als Chance zur Bewusstwerdung und Veränderung. Er ängstigt, enttäuscht und verunsichert Betroffene, Angehörige und auch Beratende und Behandelnde.

Ein Rückfall ist häufig ein Teil oder ein unumgänglicher Schritt auf dem Weg zur Abstinenz. Daher ist das Rückfallmanagement in der Praxis der Suchtberatung und – behandlung und der Sucht-Selbsthilfe von zentraler Bedeutung. Die Herausforderung liegt im Umgang mit dem Rückfall zwischen Verharmlosung und Dramatisierung.

Nähere Informationen und Anmeldemöglichkeit auf der Internetseite der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen www.dhs.de oder per E-Mail unter kaldewei@dhs.de.

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