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Seminar zur Öffentlichkeitsarbeit

Schreibwerkstatt - von der Idee zum fertigen Bericht

 

Sie wollen den Anfang ihrer Artikel spannender formulieren und insgesamt kürzer und klarer schreiben – das haben sich die Teilnehmer/-innen des Bundesseminars „Schreibwerkstatt – der Kreuzbund in der Presse“ vom 26. bis 28. Februar 2016 in Bamberg für die Zukunft vorgenommen. Ursprünglich hatten sich 20 Teilnehmer/-innen für das Seminar angemeldet – leider mussten sieben Interessierte wegen Krankheit absagen. Umso intensiver stiegen die verbliebenen Teilnehmer/-innen in das Thema ein.

Paul-Michael Leißner, Leiter des Arbeitsbereichs „Öffentlichkeitsarbeit“, und Gunhild Ahmann, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit, leiteten das Seminar und hatten als Ziel formuliert, grundsätzliche Regeln für den Aufbau eines Presseartikels und für die Textgestaltung zu vermitteln. So müssen in jedem Bericht die sechs W-Fragen (Wer, was, wann, wo, wie, warum?) beantwortet werden. Das Wichtigste steht immer am Anfang – was das Wichtigste ist, hängt vom Inhalt und vom Adressaten ab. Gerade am Anfang ist es wichtig, Aufmerksamkeit zu wecken. Das bedeutet auch, nicht immer chronologisch von einer Veranstaltung zu berichten, sondern das Ergebnis, den Höhepunkt oder ein Zitat einer Hauptperson an den Anfang zu stellen.

Der Text braucht einen aktuellen Anlass, z.B. Veranstaltungen wie Mitgliederversammlungen, Jubiläen, Feste oder Podiumsdiskussionen. Außerdem sollten möglichst immer Fakten mitgeliefert werden, die zum jeweiligen Thema passen, z.B. über Zahl der Suchtkranken oder die Leistungen der Sucht-Selbsthilfe. Häufig stellen die Medien persönliche Schicksale in den Vordergrund ihrer Berichterstattung. Auf diese Weise werden dann auch Informationen über den Kreuzbund und die Sucht-Selbsthilfe transportiert.

Neben diesen theoretischen Grundlagen standen auch viele Praxisbeispiele und Übungen auf dem Programm. Anhand der Ergebnisse und einiger Musterberichte wurde die Richtung klar: Schreibe kurz und bündig, anschaulich und verständlich, benutze keine Fachausdrücke und versetze Dich in einen Außenstehenden, der noch nie etwas vom Kreuzbund und von der Sucht-Selbsthilfe gehört hat und dessen Interesse geweckt werden soll.

Wer mehr darüber und weitere Bereiche der Öffentlichkeitsarbeit wissen möchte, kann in der Bundesgeschäftsstelle den kostenlosen „Leitfaden für Öffentlichkeitsarbeit“ bestellen. Auch im kommenden Jahr wird wieder ein Seminar zur Öffentlichkeitsarbeit angeboten, und zwar beschäftigen wir uns vom 3. bis 5. Februar 2017 in Erfurt mit dem Thema „Kontakte knüpfen – Der Kreuzbund im Netzwerk“. Dabei geht es um Möglichkeiten, wie die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen die Öffentlichkeitsarbeit des Kreuzbundes beleben kann.

Gunhild Ahmann, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit

 

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