Fragen und Antworten

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Sind queere Menschen stärker suchtgefährdet?

Queere Menschen (z. B. lesbisch, schwul, bi, trans, non-binär) sind statistisch häufiger von Sucht betroffen. Das liegt nicht an der Identität selbst, sondern an äußeren Faktoren wie:

  • Diskriminierung und Ausgrenzung
  • Stress durch Coming-out
  • Minderheitenstress (Dauerbelastung durch gesellschaftlichen Druck)
  • Einsamkeit oder fehlende Unterstützung
  • Szene-spezifische Konsumkulturen (z. B. Alkohol oder Drogen in Clubs)

Studien zeigen ein erhöhtes Risiko, besonders bei Alkohol, Nikotin und Partydrogen (z. B. im Kontext von Chemsex, also dem Konsum bestimmter Drogen z. B. Methamphetamin, GHB/GBL im sexuellen Kontext)

Queer-Sein ist keine Ursache für Sucht – aber gesellschaftliche Umstände können das Risiko erhöhen. Gute Unterstützung, Akzeptanz und sichere Räume wirken stark schützend

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