Fragen und Antworten

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Warum bleiben Suchterkrankungen bei älteren Menschen oft unentdeckt?

Das Älterwerden kann mit Annehmlichkeiten verbunden sein, aber auch mit Zumutungen. Der Verlust von Partner*innen und Freund*innen, der Wegfall von Struktur durch Berentung oder gesundheitliche Belastungen können zu emotionaler Belastung führen. Wer Probleme mit dem Älterwerden hat, tut sich oft auch schwer damit, ein abstinentes zufriedenes Leben zu führen. Manchmal scheint der Griff in den Medikamentenschrank – jenseits von ärztlichen Verordnungen – oder der Griff zum Alkohol für Entlastung zu sorgen.

Suchterkrankungen im Alter werden häufig übersehen, weil ältere Menschen häufiger empfindlicher auf psychoaktive Mittel reagieren und die Symptome oft als „alterstypisch“ fehlinterpretiert werden, z. B. Vergesslichkeit, Antriebslosigkeit oder körperliche Beschwerden, Schwindel, Stürze. Zudem sprechen ältere Menschen seltener offen über ihren Konsum.

 

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